Auf einen Blick

  • Welche Nachtssichttechnik sollte eingesetzt werden? Wärmebild! Im Gegensatz zu Infrarotbasierter Nachtsicht, sie die Fledermäuse wesentlich leichter zu erkennen. 
  • Achten Sie bei der Auswahl des Gerätes auf einen möglichst hoch aufgelösten Detektor (vorzugsweise 640 x 512px) und ein breites Sichtfeld (mind. 18m Breite auf 100m Entfernung). 
  • Wir empfehlen mindestens Mittelklasse-Geräte mit 35mm Objektiv, da die Fledermäuse sehr kleine Wärmequellen darstellen.

Empfehlungen

Wärmebildkameras zur Fledermaus-Beobachtung

Fledermäuse Beobachten mit Wärmebild

Inhaltsverzeichnis

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Fledermäuse mit Wärmebildkamera gefilmt - Xeye E6+ V2.0
Fledermäuse mit Wärmebildkamera gefilmt - Xeye E6+ V2.0
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Fledermäuse mittels Wärmebildtechnik beobachten

Wenn die Dämmerung kommt, segeln sie lautlos über den Himmel: Fledermäuse.

Um Sie in der Luft zu betrachen, sind technische Hilfsmittel unerlässlich: Wärmebildkameras sind das Mittel der Wahl, um die Fledermäuse auch bei Ihren schnellen Richtungswechseln verfolgen zu können.

Vorteil der Wärmebildtechnik: „Infrarot‐Thermografie benötigt keine externen Lichtquellen, die das natürliche Verhalten beeinflussen könnten und ist auch nicht von fremdem Licht wie z. B. Straßenlaternen beeinträchtigt. Das macht dieses Verfahren besonders geeignet für die Beobachtung von Fledermäusen in städtischen Bereichen und an den Rändern von Straßen“.

Welche Wärmebildkamera ist die beste für Fledermäuse?

Die passende Kamera hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Auf welche Distanz soll betrachtet werden? Wie groß sind und schnell sind die Fledermäuse? Welches Budget steht zur Verfügung? Im nachfolgenden wollen wir einige Dieser Punkte abklären und unsere Empfehlung abgeben.

Günstige Kameras & Einsteiger-Geräte vermeiden

Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass Fledermäuse besonders kleine Wärmesignaturen besitzen und somit Wärmebildkameras mit eher hoher Leistung zum Einsatz kommen müssen. Wir wir deshalb von Geräten im unteren Preissegment (bis 1.500,- EUR) abraten. Diese Geräte haben eine zu geringe Auflösung um die sich schnell bewegenden Fledermäuse effektiv betrachten zu können. Mit einer solchen Kamera kann die Fledermaus zwar lokalisiert werden. Eine genauere Bestimmung ist aufgrund zu geringer Leistung jedoch häufig nicht möglich.

Auf Sensor, Display und Blickfeld achten

Eine Gute Wärmebildkamera besitzt einen leistungsfähigen Sensor und ein hochwertiges Objektiv. Es spielen aber noch weitere Faktoren eine Rolle, um das Gerät auf gut für die Fledermaus-Beobachtung einsetzen zu können:

– Detektor-Auflösung: Wir empfehlen für die Betrachtung dieser besonders kleinen Wärmequellen einen hochauflösenden Sensor zu verwenden. Vorzugsweise handelt es sich hier bei um 640 x480, bzw. 640 x 512px Auflösung. Dies ist die typische Auflösung von Oberklasse Geräten. Mittelklasse-Detektoren (384x288px) sind die Mindestanforderung für diese Aufgabe

– Objektiv-Größe: Wir empfehlen mindestens ein 35mm Objektiv, oder sogar ein 50mm Objekti zu verwenden. Je größer das Objektiv, desto mehr Systemleistung kann realisiert werden. ABER:

– Blickfeld beachten: In der Regel verringert sich die Blickfeld-Breite, je größer das Objektiv. Achten Sie auf einen guten Kompromiss. Wir empfehlen mindestens 18m Blickfeldbreite auf 100m Entfernung. Je geringer das Blickfeld, desto schlechter kann der Betrachter der Fledermaus auf kurzer Distanz folgen, da diese schnell aus dem Blick gerät.

In nebenstehender Übersicht sehen Sie unsere aktuellen Empfehlungen für die Fledermaus-Beobachtung.

Fledermäuse mit Wärmebildtechnik forschen und schützen

Fledermäuse sind wichtig für unser Ökosystem: Heimische Beutegreifer ernähren sich fast ausschließlich von Insekten und beschleunigen dadurch das Wachstum von Bäumen und Wäldern. Für Menschen können sie ebenso nützlich sein, indem sie z.B. ärgerliche Insektenflut bei Nacht im Sommer reduzieren.

Im 20. Jahrhundert wurde die Population der Fledermäuse in Deutschland durch die intensive Ausdehnung von menschlichen Siedlungsbereichen stark reduziert. Damit die Gesamtzahl der Tiere erhöht und die Population aufgebaut werden kann, werden dessen Jagd- und Flugverhalten, Jagdbiotope und Flugbahnen, Sommer- und Winterquartiere gründlich untersucht. In den letzten Jahren ist die Wärmebildtechnik zu einem sehr nützlichen Hilfsmittel bei solchen Untersuchungen geworden.

Es gelingt weitaus schneller und einfacher, die fliegenden Tiere mit einer Wärmebildkamera zu zählen. Eine bewährte Methode dazu ist es, auf die Tiere beim Aus- bzw. Einflug an ihrem Unterschlupf zu lauern. Auf die Taschenlampen oder Schweinwerfer sollte man hierbei verzichten, weil sie die Fledermäuse verprellen und den Ausflug stören.

Bei manchen Forschungen von Fledermäusen gibt es zur Wärmebildtechnik tatsächlich keine Alternative. So haben die Experten einmal die Flughöhe der Wasserfledermäuse bestimmt, indem sie die Reflektionen ihrer Körperwärme auf dem Wasser durch eine Wärmebildkamera gemessen haben.

Tagesquartiere und Nahrungsgebiete der heimischen Fledermäuse: Wo sind sie am besten zu beobachten?

Heimische Fledermäuse sind nachtaktive Insektenfresser. Sie erbeuten Insekten gerade im Flug und jagen in Biotopen mit einem guten Nahrungsangebot. Beliebte Jagdgebiete der Fledermäuse liegen an größeren Gewässern in der Nähe von Wäldern und dunklen Gehölzen. Der Jagderfolg der Fledermäuse gründet sich auf das effektive Zusammenspiel von Echoortung und Flugverhalten. Regen, Kälte oder starker Wind beeinträchtigt das Flugverhalten der Fledermäuse. Das bedeutet, dass die Tiere unter widrigen Witterungsbedingungen kaum aus dem Quartier herauskommen würden. In einer Fichten-Monokultur, einer ausgeräumten und armen Landschaft oder an einem intensiv genutzten Acker sind Fledermäuse genauso vergeblich zu suchen. Vergewissern Sie sich im Voraus, dass der gewählte Beobachtungsstandort genügend Lebensraum für Insekten bietet.

Wie erkenne ich die ein oder andere Fledermausart? Informative Übersicht

In Deutschland sind 25 Arten der Fledermäuse beheimatet. Sie unterscheiden sich voneinander gravierend nicht nur durch das Aussehen, sondern auch durch das Jagd- und Flugverhalten. Die hierzulande am häufigsten anzutreffenden Fledermausarten leben und jagen in menschlichem Siedlungsraum oder in Waldgebieten. Wir haben die Außenmerkmale und die vorzüglichen Jagdstrategien der in Deutschland meist verbreiteten Fledermäuse kurz zusammengefasst. In der Übersicht wird erklärt, welche Fledermausart, an welchem Ort und zu welchem Zeitpunkt zu beobachten ist.

Waldfledermäuse

Unter den typischen Waldbewohnern fallen der Große Abendsegler, das Braune Langohr und die Fransenfledermaus besonders auf. Moorgebiete, Waldlichtungen, -Wege und -Ränder, Brachflächen, Feuchtwiesen und natürliches Grünland sind ihre beliebtesten Jagdbiotope.

– Der große Abendsegler ist nach einer großen Flügelspannweite von 35 – 40cm und einem relativ geradlinigen Flug zu identifizieren. Sein anderer markanter Zug ist das rostrote Fell, das den gesamten Körper bedeckt. Diese Fledermäuse tauchen bereits bei hereinbrechender Dämmerung auf und sind kurz nach dem Sonnenuntergang auch mit bloßem Auge zu beobachten.

– Das braune Langohr verdankt seinen Namen den sehr großen Schalltrichterohren und dem langhaarigen rötlich-braunen Fell. Im Flug durch die Nacht macht er einen leisen knisternden Werberuf und ist damit akustisch zu erkennen. Mit 50Hz Schallfrequenz liegt sein Schrei im Bereich des menschlichen Hörens. Diese Fledermäuse erjagen die Insekten von Blättern und dem Boden.

– Die Fransenfledermaus ist nach den borstigen Haaren an der Schwanzflughaut optisch zu erkennen. Diese Fledermäuse sind vorwiegend in Süddeutschland beheimatet. Neben Baumhöhlen besiedeln sie auch Kuhställe gern, wo sie die von den Rindern angelockten Insekten erbeuten können.

Hausfledermäuse

In ländlichen Gegenden und städtischer Umgebung sind Zwergfledermäuse, Breitflügelfledermäuse und Wasserfledermäuse gut zu beobachten. Sie sind an den menschlichen Lebensraum gebunden und beziehen die Tagesquartiere in und an Scheunen, in Wohngebäudespalten, ggf. auch in Baumhöhlen. Auf Beutesuche gehen sie in Gärten, Parks, an Teiche und größere Bachläufe, mitunter an Waldränder.

– Die Zwergfledermaus ist die zweitkleinste Fledermaus Europas. Mit einer Körperlänge von nur 5cm hat sie eine Spannweite von bis zu 25cm. Diese Fledermäuse ernähren sich von Zuckmücken und können jagend im Licht von Straßenlaternen gut beobachtet werden.

– Die Breitflügelfledermaus zeichnet sich durch ein langhaariges sandbraunes speckiges Fell sowie ein behäbiges Flugverhalten aus. Der beliebteste Ruheplätz dieser Fledermäuse sind Verstecke in Dehnungsfugen zwischen Dachpfanne und Isolierung.

– Die Wasserfledermaus hat ein ziemlich markantes Aussehen. Heller grauweißlicher Bauch und große borstenbehaarte Füße lassen sie eindeutig erkennen. Diese Fledermäuse suchen Wasserflächen wie Teichen und Seen zur Jagd auf und können mit ihren mächtigen Klauen selbst kleine Fische aus dem Wasser davontragen. Für das Erbeuten von Wasserinsekten nutzen sie ihre Schwanzflughaut als Kescher.

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