Restlicht-Vorsatzgerät (Röhrentechnik)

In dieser Kategorie finden Sie Nachtsicht-Geräte zur Montage vor eine Optik – genauer solche mit Bildwandler-Röhre. Wir unterscheiden zwischen digitaler Nachtsicht und Röhren-Geräten.

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Vorteile von Röhrengeräten

Was ist ein Röhren-Nachtsichtgerät? Was ist ein digitales Nachtsichtgerät?

Röhren-Nachtsichtgeräte sind Nachtsichtgeräte, die mithilfe einer Bildröhre Objekte bei Dunkelheit sichtbar machen, indem sie das geringe Infrarotlicht von der Umgebung einfangen und es um ein Vielfaches verstärken. Die Röhrengeräte sind von den digitalen Nachtsichtgeräten zu unterscheiden, die das IR-Licht mit einem hochempfindlichen Foto-Sensor einfangen und das Bild auf den Monitor übergeben.

Röhren-Nachtsichtvorsatzgeräte: Sehr präzise und absolut wiederholgenau

Nachtsichtgeräte, die auf eine Zieloptik montiert werden, heißen Vorsatzgeräte. Nach einer hochempfindlichen Justierung bilden sie mit dem Fernrohr eine optische Achse. Vorteilhaft bei Röhren-Nachtsichtvorsatzgeräten sind sehr exakte Treffpunktlage und absolute Wiederholgenauigkeit, deswegen brauchen sie kein Einschießen. Mit einem gut justierten Röhrengerät kann man das Ziel auf 250m Entfernung genau antragen, und was noch wichtiger ist, es verschiebt sich das Absehen von der ursprünglichen Lage bei einem erneuten Aufsetzen nicht. Das gilt aber nur wenn das Vorsatzgerät fachgerecht und mit einem hochwertigen Adapter auf ein Zielfernrohr montiert ist. Klemmadapter von Rusan oder Smartclip werden grundsätzlich empfohlen.

Die höchste Bildqualität von Röhrengeräten

Ein weiterer Vorteil von Röhrengeräten ist die einzigartige Bildgüte bei geringem Umgebungslicht. Während die besten Wärmebildkameras das Objekt auf lange Distanzen nur vom Hintergrund abheben und feinste Details nicht erkennen lassen, bieten fortgeschrittene Röhrengeräte ein exzellent scharfes und detailreiches Bild, sodass z.B. Rotwild auf 250m Entfernung nach dem Geweih eindeutig identifiziert und waidgerecht erlegt werden kann.

Wozu braucht man einen IR-Strahler bei der nächtlichen Jagd?

Es kommt manchmal vor, das das Restlicht zu wenig ist und sich vom Nachtsichtgerät nicht genügend einfangen lässt. Hierbei kommt ein Infrarot-Strahler zu Hilfe und hellt die Umgebung zusätzlich auf. Vorteilhaft sind wildsichere IR-Strahler, die vom Wild nicht wahrnehmbar sind. Günstigere IR-Strahler mit LED-Technologie sind für Distanzen bis 100m ausreichend. Laser-IR-Strahler werden wiederum für Distanzen bis 500m eingesetzt. Wir empfehlen zudem dimmbare Strahler, um Überbeleuchtung zu verhindern und die Licht-Menge auf die Jagdsituation anpassen zu können.

Was ist beim Kauf eines Röhren-Nachtsichtvorsatzgerätes zu beachten?

Das wichtigste Bauteil des Röhren-Nachtsichtgerätes ist die Bildröhre. Röhren der Generationen III und III+ gehören zum Premium-Segment und sorgen für ein hervorragend kontrastvolles Bild mit kleinsten Details sogar unter einem bewölkten Sternenhimmel. Generationen II und II+ befinden sich in der Mittelklasse und bieten ein etwas weniger gesättigtes Bild, fordern jedoch eine hellere und gleichmäßigere Beleuchtung. Von Bedeutung sind auch Auflösung in Linienpaaren pro mm (lp/mm) sowie Signal-Rausch-Verhältnis. Die meisten mittelklassigen Geräte haben von 40 bis 50 lp/mm. Premium Geräte können bis zu 64 lp/mm aufweisen. Mehr kann das menschliche Auge nicht wahrnehmen. Ein weiterer Faktor für die Qualität eines Nachtsichtgerätes ist die Reinheit der Bildröhre. Gewünscht wird eine Röhre mit möglichst wenig bis keinen Einschlüssen, welche das Bild punktuell beeinflussen können. Nachtsichtgeräte mit am wenigsten Einschlüssen in der Bildröhre sind Geräte von Dipol und Lahoux.

Was kostet ein Röhren-Nachtsichtvorsatzgerät?

Preise für brauchbare Röhren-Nachtsichtvorsatzgeräte starten ab 1.500€. Die meisten Jäger entscheiden sich für leistungsfähige Geräte zwischen 2.000 und 5.000€. Flaggschiff-Geräte zum weidgerechten Jagen auch unter schlechten Witterungsbedingungen bis auf 500-700m Distanzen kosten wiederum bis zu 10.000€.