JSA Night-Lux Hoghunter Mini 635 / Mini 635 LRF – Wärmebildvorsatzgerät
Das Hoghunter Mini 635 ist ein
Wärmebildvorsatzgerät von JSA Night-Lux, gebaut für kurze Pirschgänge und enge Waldreviere. Das Gehäuse besteht aus
Magnesium und ist mit rund
11 cm Länge extrem kompakt. Ohne Laserentfernungsmesser wiegt das Gerät nur
ca. 380 Gramm. Der Sensor löst mit
640×512 Pixeln auf, der NETD-Wert liegt bei
< 15 mK. Damit erkennen Sie feine Wärmeunterschiede selbst bei schlechtem Wetter. Wer die Entfernung zum Stück direkt aus dem Gerät wissen möchte, greift zur
Mini 635 LRF. Diese Variante bringt einen
integrierten Laserentfernungsmesser bis 1.000 Meter mit und wiegt dafür rund
410 Gramm. Beide Varianten teilen sich Sensor, Display und Gehäuse – der Unterschied liegt allein im Entfernungsmesser.
Für welches Revier eignet sich das Hoghunter Mini 635?
Mischrevier
Kurze und weite Distanzen im Wechsel
Sehr gut geeignet
Feldrevier
Weite Distanzen, offenes Gelände
Sehr gut geeignet
Waldrevier
Kurze Distanzen, enges Sichtfeld
Bestens geeignet
Wildtier-Monitoring
Beobachtung von Einständen und Wechseln
Sehr gut geeignet
Das
Sehfeld von rund 22 Metern auf 100 Meter macht das Hoghunter Mini 635 besonders stark im Waldrevier. Sie behalten die Rotte im Blick, auch wenn sich einzelne Stücke schnell bewegen.
Mini 635 oder Mini 635 LRF – welche Variante passt zu Ihnen?
Mini 635
Ohne Laserentfernungsmesser, ca. 380 g
Leichter & kompakter
Mini 635 LRF
Mit Laserentfernungsmesser bis 1.000 m, ca. 410 g
Mehr Schusssicherheit
Hinweis
Wir empfehlen Ihnen die Version mit LRF. Auf der Pirsch wird die Entfernung zum Stück schnell unterschätzt. Der Laserentfernungsmesser nimmt Ihnen das Schätzen ab und schafft ein Plus an Waidgerechtigkeit. Wer es lieber besonders leicht mag und viel im engen Waldrevier unterwegs ist, greift zur Mini 635 ohne LRF.
Sensor und Bildqualität – 640×512 Pixel bei < 15 mK NETD
Der VOx-Sensor löst mit
640×512 Pixeln auf, bei einem Pixel-Pitch von
12 μm. Der NETD-Wert liegt bei
< 15 mK. Damit stellt das Hoghunter Mini feinste Wärmesignaturen im Unterholz scharf dar. Die
Bildwiederholrate von 60 Hz hält das Bild auch bei ziehendem Schwarzwild flüssig. Das
Shutterless-System kalibriert ohne hörbares Klacken und ohne Einfrieren des Bildes.
Optik und Reichweite – Sehfeld für den Wald
Die
35 mm Objektiv bringt ein
Sehfeld von ca. 22 Metern auf 100 Meter – ideal für Waldjagden und Kirrungen. Trotz des kleinen Gehäuses sitzt eine
30 mm Okularlinse am Heck, das sorgt für einen angenehmen Einblick auch bei leichtem Höhenversatz der Optik. Die
Erkennungsreichweite liegt bei 1.800 Metern. Bei Fokus auf 60 Meter bleibt der Hintergrund bis rund 120 Meter noch klar erkennbar – wichtig, um Äste und Hindernisse in der Fluchtstrecke früh zu sehen.
Sichtfeld auf 100 m
ca. 22 m
Erkennungsreichweite
1800 m
Aufnahme und Bedienung – Schuss automatisch im Bild
Das Hoghunter Mini nimmt den Schuss automatisch auf –
7 Sekunden vorher, 15 Sekunden danach. Direkt im Anschluss sehen Sie das Video im Okular, inklusive Zeitlupe mit 0,3-facher Geschwindigkeit. Die Trefferlage lässt sich so sofort prüfen, das erleichtert eine mögliche Nachsuche. Ein seitlicher Drehschalter steuert Ein, Aus und Standby – auch mit Handschuhen gut fühlbar. Aus dem Standby ist das Gerät in
2 bis 3 Sekunden wieder einsatzbereit. Der Digitalzoom arbeitet als Bild-im-Bild in der Displaymitte bis zum
4-fachen, das volle Sehfeld bleibt dabei zur Orientierung erhalten.
Hinweis
Alle Geräte werden ab Werk optisch vorjustiert. An der eigenen Tagesoptik ist meist nur eine minimale Nachjustierung nötig, ein Probeschuss bleibt dennoch Pflicht.
Akku, Speicher und Robustheit
Standardmäßig steckt ein
18500er Akku im Gerät, gut für rund 3 Stunden. Mit der mitgelieferten längeren Batteriekappe passt auch ein
18650er Akku hinein, das erhöht die Laufzeit auf über 5 Stunden. Der interne Speicher fasst
64 GB für Fotos und Videos. Das Magnesiumgehäuse ist gegen Stöße bis 6.000 Joule gesichert, die
Schutzklasse IP67 hält Regen und Staub zuverlässig fern.